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REINIGUNG ESG GLÄSER

Reinigung ESG Gläser

Nach den zurzeit vorliegenden Erkenntnissen ist eine verstärkte Kratzempfindlichkeit, insbesondere von ESG-Gläsern und deren Kombinationen zu beobachten. Sie rührt offensichtlich daher, dass sich durch die Druckspannungen in der Oberfläche, beispielsweise durch Reinigungsmaßnahmen erzeugte feine Kratzer durch Abplatzen feiner Glaspartikel ausbreiten können und dabei zu optisch sichtbaren mechanischen Beschädigungen führen. Deshalb ist es unumgänglich, bei derartigen Glastypen, die heute sehr häufig eingebaut werden, zur Verhinderung von Kratzern auf eine sachgerechte Reinigungsdurchführung zu achten.

Insbesondere bei noch laufenden Baumaßnahmen kommt es immer wieder durch Begleitgewerke zu einer Verschmutzung der Verglasungen mit Zement, Kalk und Silikon sowie Klebe- und Teerrückstände, die vom Gebäudereiniger zu entfernen sind. Außerdem treten durch die laufenden Bauarbeiten Einschmutzungen mit mineralischen Stoffen (zum Beispiel Sand oder durch Eisenablagerungen) und einem oberflächlichen Rotrostbelag auf.

Daher ist es unumgänglich, die Gläser richtig zu reinigen:

  • Abkehren oder Absaugen des lose aufliegenden Mineralschmutzes, falls notwendig.

  • Vornässen bei festhaftenden Verschmutzungen wie Betonspritzern oder Ähnlichem.

  • Einwaschen der vorgenässten Flächen mit viel Wasser unter Verwendung eines geeigneten Netzmittels.

  • Bei Klebstoffen oder Teerspritzern bzw. Etiketten und Folienrückständen kann ein geeignetes organisches Lösemittel wie Methylethylketon oder Aceton verwendet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die genannten organischen Lösemittel nicht mit den Dichtungen oder mit lackierten Oberflächen in Verbindung kommen.

  • Einwaschen der Glasfläche mit viel Wasser. Auf ein regelmäßiges Wechseln des Wassers ist zu achten, da eingeschleppter Schmutz neue Kratzer erzeugen kann. 

  • Abziehen der Glasflächen mit Gummilippe, Abledern. 

  • Kontrolle der Flächen auf Sauberkeit und auf das Vorhandensein von Beschädigungen

  • Die Verwendung von Glashobel oder ähnliche Werkzeuge sind untersagt

Zeigen sich während der Reinigung Schäden, ist zu prüfen, ob es sich um chemische oder mechanisch verursachte Schäden wie Verätzungen, Kratzer, Schürfe oder Ähnliches handelt, die möglicherweise im Zusammenhang mit den zuvor durchgeführten Arbeiten anderer Unternehmen entstanden sein können. Dabei ist hilfreich, die Art und Weise des Schadensbildes zu bestimmen. Beispielsweise können unsachgemäß verwendete Glashobel oder Metallspachtel, wie sie beispielsweise von Gipsern oder Malern verwendet werden, tiefe, relativ kurze Kratzspuren verursachen.

Parallel laufende, bis zu 20 cm lange Kratzer entstehen, wenn beim Einwaschen Restschmutz über die Glasscheibe gezogen wird.

Bei gebogenen Kratzern, ebenfalls bis zu 30 cm lang, kann als Ursache das Mitziehen von Schmutzpartikeln durch die Gummilippe des Abziehers als Ursache in Frage kommen.